Die Arzneiprüfung am gesunden MenschenÄhnlich wie in der klassischen Pharmakologie werden dabei sowohl die Quantität und zeitlichen Abläufe (Pharmakodynamik) als auch Qualität der Arznei im spezifischen Arzneimittelbild erfaßt. In homöopathischen Arzneimittellehren (Materia mediacae) werden Ergebnisse von Arzneimittelprüfung am Gesunden, die Erkenntnisse der Toxikologie des Arzneistoffes und schließlich auch empirisch gesammelte Behandlungserfahrungen für die jeweiligen pflanzlichen, mineralischen und tierischen Stoffe zusammengefaßt. In homöopathischen Repertorien kann man alphabetisch sortiert nachschlagen, für welches klinische Symptom z.B. welches homöopathische Mittel am ehesten Aussicht auf Erfolg hat. Inzwischen existieren eine fast unüberschaubare Anzahl an Arzneimittellehren und Repertorien, teilweise orientiert auf ärztliche Fachgebiete oder Krankheitsgruppen.
BEISPIEL:
Während eines Spezialkurses im Oktober 1996 bekamen 28 Physiotherapeuten
jeweils 3 Globuli einer ihnen unbekannten homöopathischen Substanz in C30-Potenz.
Diese wurde von einer Kursteilnehmerin aus 30 Mitteln gleicher Potenzstufe der
homöopathischen Hausapotheke des Kursleiters ausgewählt. Nach 3 Tagen wurden
auffällige Beobachtungen und Veränderungen der Testpersonen ausgewertet.
Dabei wurden u.a. berichtet: |