Symptomhierarchisierung
BEISPIEL: Wiederum individuell erfolgt die Dosierung und Potenzwahl in Abhängigkeit von Verlauf und Akuität der Erkrankung und den beabsichtigten Hauptwirkebenen der Arznei (Abb. 9). Hierbei zeigte sich, dass man die höheren Potenzen seltener gibt als die Tiefpotenzen. Desweiteren werden die Arzneigaben bei chronischen Leiden deutlich seltener vorgenommen als bei Akutproblemen. Schließlich werden die Organwirkungen bei Tiefpotenzen und die psychisch harmonisierenden Effekte bei Hochpotenzen deutlicher. Bei geschwächter Lebenskraft (Säuglinge, kleine Kinder, alte Menschen, chronisch Kranke) sollte mit Ausnahme bei Krebs eher die seltene Arzneigabe und Anwendung von LM- oder Q-Potenzen erfolgen. |